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380 begeisterte Sachverständige und Immobilien-Professionals erlebten
einen mitreißenden Jubiläumskongress in Fulda. Prof. Dr. Walter
diskutierte mit den Teilnehmern Lösungsansätze zur Ermittlung
marktgerechter Immobilienwerte unter dem Aspekt steigender
Immobilienpreise. Alle Teilnehmer kennen sich jetzt bestens mit den 7
Weltwundern der Neuzeit aus.
Der Pioniergeist wehte durch die Kongresshalle Esperanto Sprengnetter feierte gemeinsam mit 380 Teilnehmern den 20.
Jahreskongress Immobilienbewertung. Der Pionier der Bewertungsbranche
bietet die größte Plattform für Trendsetter, Vordenker und
Bracheninsider. Neben hochkarätigen externen Rednern bereiteten die
Sprengnetter-Referenten aktuelle Praxisthemen für den Bewertungsalltag
auf. Dr. Sprengnetter stellte persönlich seine neuen und
revolutionären Ideen zum Ansatz marktkonformer Zinssätze zur
Berücksichtigung von Mehr-/Mindermieten, Leerständen und anderen
Ertragsbesonderheiten vor. Mit dem Geist eines Avantgardisten widerlegte
er in seiner einmaligen Art die bisherige Lehrmeinung und
Rechtsprechung. Am Ende der spannenden Diskussion stellte sich für die
Wertermittler nicht mehr die Frage, ob sondern wann seine Überlegungen
zur Grundausstattung des professionell agierenden Bewertungsexperten
gehören.
André Hintz, der Leiter des Sprengnetter Sachverständigenbüros
stellte ein neues und effektives Modell zur Marktwertermittlung von
Erbbaurechten vor. Dabei diskutierte er auch den marktkonformen Einsatz
von sogenannten Erbbaurechtsfaktoren.
In jeder Krise steckt auch eine Chance
Das abwechslungsreiche Hauptprogramm in der Kongreshalle
Esperanto wurde durch 7 Workshops, Softwareschulungen,
kongressbegleitender Ausstellung und einer gemütlichen Lese- und
Whiskeylounge begleitet. Mit großem Interesse fieberten die Teilnehmer
dem Vortrag des ehemaligen Chefvolkswirts der Deutschen Bank, Prof. Dr.
Walter, entgegen. Nach dem Motto: „In jeder Krise steckt auch mindestens
eine Chance“, erfuhr das Auditorium aus erster Hand, welche Auswirkungen
die Euro-Krise auf die Immobilienwirtschaft und speziell die
Bewertungsbranche hat. Prof. Walter brachte es ohne Umschweife auf den
Punkt: „Der Trend zu steigenden Preisen in Ballungsräumen setzt sich
aufgrund der „Flucht“ in Sachwerte weiter fort." Der Bon Bon-Vortrag mit
„Blick über den Tellerrand“ begeisterte und inspirierte die Teilnehmer.
Stichwort: Barrierefreiheit für nachhaltige Immobilienwerte
Der wissenschaftliche Leiter der IREBS und ehemalige Direktor
der Researchabteilung der Deutschen Bank, Prof. Dr. Tobias Just,
erläuterte in seiner Paradedisziplin die Auswirkungen des demografischen
Wandels auf Immobilienwerte. Er erteilte den in vielen Gutachten
verwendeten Prognosen eine Absage. Stattdessen empfahl er: „Der
Sachverständige sollte sich in seinem Gutachten mit den
objektspezifischen Besonderheiten im Hinblick auf eine stetig alternde
Gesellschaft beschäftigen."
Wachstum im Sachverständigenbüro durch Social Media
Auch bei den neuen Medien wurde Sprengnetter seiner
Pionierrolle gerecht. Der E-Manager, Martin Schmitz, von der
Marketingagentur Marc Ulrich aus Ahrweiler stellte die Chancen und
Möglichkeiten von Social Media (Facebook, Twitter und Co.) im
Sachverständigenbüro vor. Die Immobilienwirtschaft ist eine der am
stärksten wachsenden Gruppen in den sozialen Netzwerken. Am Ende des
Multimedia-Vortrags waren sich deshalb alle einig: „Der Einsatz von
Social Media birgt enormes Wachstumspotenzial für Bewertungsprofis."
Die neue Sachwertrichtlinie bietet noch Verbesserungsbedarf
Die viel diskutierte und wahrscheinlich im Frühjahr 2012
erscheinende Sachwertrichtlinie inkl. den neuen Normalherstellungskosten
2010 (NHK) war das Thema von Christian Sauerborn, dem Leiter der
Sprengnetter Marktforschung. „Viele Verbesserungen sind in der neuen
Sachwertrichtlinie enthalten“, so Sauerborn. Dennoch blieben bislang wichtige Detailfragen für die Praxis
unbeantwortet. In seinem anschaulichen Impulsvortrag brachte er die
Teilnehmer auf den aktuellen Stand und gab praktische Tipps im Umgang
mit den neuen NHK 2010 und dem geänderten Sachwertmodell.
Sachverständige trotz JVEG-Novelle benachteiligt
Dr. Peter Bleutge ist als Autor in allen juristischen Feldern
des Sachverständigenrechts bekannt. Die anstehende Novelle des
Justizvergütungs- und -entschädigungsgesetzes (JVEG) wurde von ihm auf
Praxistauglichkeit und Angemessenheit analysiert. „Trotz der geplanten
Anhebung des Stundensatzes für Sachverständige müssen Gerichtsgutachter
weiter Einkommenseinbußen gegenüber privat tätigen Kollegen hinnehmen“,
führte Bleutge zum Leidwesen der Sachverständigen aus. Der
Geschäftsleiter der Sprengnetter GmbH, Jochem Kierig, kündigte daraufhin
an, die Kunden der Sprengnetter Immobilienbewertung zu befragen und das
Auswerteergebnis in Abstimmung mit den beim Jahreskongress anwesenden Verbänden (Zert-Verband, BDVI, IVD und BVI) dem Justizministerium vorzulegen.
77 Begriffe in 1,5 Stunden gemerkt – Das Gehirnjogging für Sachverständige
Neben den fachlichen Highlights sorgte der bekannte
Gedächtnisexperte und Professional Speaker, Markus Hofman, für reichlich
Verblüffung und gute Laune im Publikum. In seinem interaktiven Vortrag
lernten die Teilnehmer sich binnen 1,5 Stunden 77 Begriffe zu merken.
„Geist ist geil“, lautet seine Devise. Jeder Teilnehmer kann bei der
nächsten Familienfeier oder im Büro nicht nur die sieben Weltwunder der
Neuzeit aufsagen, sondern beherrscht auch noch die richtige Reihenfolge.
Das ist auch nicht verwunderlich, wenn man sich vorstellt, dass die auf
dem Berg Corcovado in Rio de Janeiro gelegene, tonnenschwere
Christus-Statue einem auf dem Fuss steht. Solche Bilder sind einprägsam
und bleiben im Gedächtnis. Zum Schluss sprach er sich für neue
Lernmethoden an Schulen aus und mahnte: „Warum bekommen unsere Kinder
nur die Fehler z.B. in einem Diktat mitgeteilt, nicht aber, dass sie 500
Wörter richtig geschrieben haben?"
Der Sprengnetter-Jahreskongress bietet Mehrwert durch Netzwerk
Der Sprengnetter Jahreskongress unterstrich eindrucksvoll, dass
er mehr ist, als ein reiner Fachkongress. Neben dem gelungenen Mix aus
aktuellen, praxisnahen Fachthemen und Spezialvorträgen steht besonders
das gemeinsame „Netzwerken“ im Vordergrund. Schon während der
Kongresstage freuten sich die Teilnehmer auf den Austausch mit
ehemaligen Seminarteilnehmern und jetzigen Freunden und Kollegen. „Wir
sind ein offenes Branchenforum", bekannte sich der Akademieleiter,
Andreas Habath und ergänzte: „Die Pflege und das Knüpfen neuer Kontakte
sind ein echter Mehrwert für jeden Kongressteilnehmer." Gelegenheit zum
Feiern ergab sich am zweiten Kongresstag: Nach dem Abenddinner feierten
die Teilnehmer in lockerer Atmosphäre gemeinsam mit einer Live-Band. Zu
Feiern gab es viel, wie Jochem Kierig betont: „2012 können wir auf 20
erfolgreiche Jahre Sprengnetter-Jahreskongress zurückblicken.“ Zwanzig
Jahre, in denen sich der Jahreskongress von einem überschaubaren Treffen
von Akademieabsolventen zur führenden Branchenveranstaltung gewandelt
hat. Der Termin für den nächsten Jahreskongress steht auch schon fest.
Vom 17.01. bis zum 19.01.2013 kann man wieder beim großen
Bewertungskongress dabei sein. Die Organisatoren und Moderatoren Jochem
Kierig und Andreas Habath haben bereits mit den Vorbereitungen begonnen
und haben einen Tipp: „Melden Sie sich frühzeitig für 2013 an, denn die
Teilnehmerzahl ist begrenzt“.
Impressionen zum Jahreskongress finden Sie im Sprengnetter You Tube-Kanal.
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