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Bewertung bei Vergabe von Kleindarlehen PDF Drucken E-Mail
Freitag, 06 März 2015
In der neuen 5. Auflage des FCH-Sicherheitenkompendiums befasst sich Jochem Kierig intensiv mit den Anforderungen an die Bewertung wohnwirtschaftlich genutzter Objekte bei Vergabe von Kleindarlehen. Laut der Mikrozensus-Zusatzerhebung 2010 des Statistischen Bundesamtes gibt es in Deutschland in Wohngebäuden insgesamt rund 36 Mio. Wohnungen. Die Eigentümerquote beträgt rund 46 %. Von diesen rund 16,5 Mio. Eigentümerwohnungen befinden sich rund 81 % in Ein- und Zweifamilienhäusern. Bei den restlichen 19 % handelt es sich um Eigentumswohnungen in Mehrfamilienwohnhäusern.

Von den 16,5 Mio. Eigentümerwohnungen wechseln laut Immobilienmarktbericht Deutschland 2013 des Arbeitskreises der Gutachterausschüsse und Oberen Gutachterausschüsse in Deutschland jährlich rund 4 %, also knapp 650.000 Eigenheime und Eigentumswohnungen, den Eigentümer. Im Jahr 2012 lag der Geldumsatz für den Erwerb von unbebauten oder bebauten Grundstücken, die dem Wohnen dienen, bei rd. 113 Mrd.

In den meisten Fällen dieser Grundstückswechselgeschäfte ist eine Finanzierung erforderlich. So wurden z.B. laut der Bundesbankstatistik im Jahr 2007 rund 182 Milliarden Euro neue Darlehen im Rahmen von privaten Immobilienfinanzierungen vergeben.

Diese Zahlen machen deutlich, welche Bedeutung die Vergabe von Kleindarlehen für im Inland gelegene wohnwirtschaftliche genutzte Objekte für die Kreditwirtschaft hat.

In den meisten Fällen ist für die Kreditentscheidung ein Beleihungswert und ein Marktwert zu ermitteln. So kommen bei größeren deutschlandweit agierenden Instituten schnell mehrere zehntausend Bewertungen pro Jahr im Kleindarlehensbereich zusammen.

In der neuen 5. Auflage des FCH-Sicherheitenkompendiums befassen sich Lothar Jerzembek (VÖB), Birgit Niemeyer (Landesbank Baden-Württemberg) und Jochem Kierig (Sprengnetter Immobilienbewertung) ausführlich mit der Bewertung von Immobilien bei der Kreditvergabe. Vor dem Hintergrund der eingangs beschriebenen Bedeutung der Kleindarlehen für die Kreditwirtschaft widmet sich Jochem Kierig in diesem Kapitel intensiv der Bewertung wohnwirtschaftlich genutzter Objekte bei Vergabe von Kleindarlehen. Insbesondere beantwortet er die Frage: Wodurch unterscheidet sich eine vereinfachte Wertermittlung von einem Gutachten? Ausführlich beschreibt er die Anforderungen an die vereinfachte Wertermittlung und setzt sich umfassend mit der Marktanpassung in der Beleihungswertermittlung von Einfamilienhäusern auseinander.

Das Buch umfasst 1.208 Seiten, ist bei der Finanz Colloquium Heidelberg GmbH erschienen und kostet 99 Euro.

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Letzte Aktualisierung ( Freitag, 06 März 2015 )
 
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